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Bekannter ist diese Erkrankung auch unter dem Namen 'springender Finger'. Ursächlich ist hierfür ein unspezifischer entzündlicher Prozess an der betroffenen Sehnenscheide zu nennen. Es kommt dadurch zu Verdickungen und Entzündungen im entsprechenden Sehnenfach bzw. der betroffenen Sehnenscheide. Initial findet sich oft eine Morgensteifigkeit des betroffenen Fingers, die sich im Laufe des Tages bessert.
Manchmal findet sich begleitend auch ein schmerzhaftes Reiben oder Knirschen,
sowie eine Verdickung des betroffenen Fingers. Später hakt sich
der betroffenen Finger beim Faustschluss ein. Das Strecken des Fingers
ist dann nur noch schmerzhaft bzw. unter Zuhilfenahme der anderen Hand
möglich. Eine Sonderform ist die Verdickung am Handgelenk, man
spricht bei dieser Erkrankung dann vom sogenannten 'Hausfrauendaumen'.
Es kommt hierbei zu einer Schmerzverstärkung bei bestimmten Greifformen
wie dem Wringen oder dem Flaschenaufdrehen.
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Im Frühstadium einer Sehnenscheidenentzündung kann durch kurzfristige
Ruhigstellung und Gabe eines entzündungshemmenden Medikamentes
Besserung erzielt werden. Cortisoninjektionen an der betroffenen Sehnenscheide
werden nicht mehr generell empfohlen. Durch eine Operation mit Sehnenlösung
kann das Phänomen des springenden Fingers rasch und dauerhaft behoben
werden. Durch eine sofortige Beübung der Finger kann eine dauerhaft
eine Schmerzfreiheit und volle Beweglichkeit schnell wieder erreicht
werden.



